Paulchen war der Lieblingsarabe unseres Königs Wilhelm von Württemberg.
Als damaliger Kreativdirektor der Porzellanmanufaktur Ludwigsburg benutzte ich das wunderschöne, große, lebensechte Pferd als Präsentation für das neueste Porzellandekor des Ludwigsburger Porzellan aus dem Schloss Ludwigsburg. Bild ca. anno 2010 www.SvenMvonHacht.de

Im glanzvollen Ambiente des ehrwürdigen Schlosses Ludwigsburg offenbart sich eine künstlerische Meisterleistung von erlesener Noblesse: Eine lebensgroße Nachbildung des berühmten Leibreitpferdes „Bairactar“, dessen stolzer Reiter König Wilhelm I. von Württemberg war. Dieses außergewöhnliche Werk wurde mit erlesenem Feingefühl und großer Hingabe von Sven M. von Hacht, dem renommierten Art & Creative Director der Porzellan-Manufaktur Ludwigsburg, geschaffen.
Das prächtige Ross „Bairactar“ war nicht nur treuer Begleiter und Gefährte des Monarchen, sondern gilt auch als Symbol der Macht, Standhaftigkeit und edlen Herkunft des Könighauses. Mit höchster kunsthandwerklicher Sorgfalt gelang es Sven M. von Hacht, die majestätische Präsenz und den historischen Glanz dieses legendären Pferdes in einem fein ziselierten Porzellandekor einzufangen. Jedes Detail – von der geschwungenen Mähne bis zu den muskulösen Linien des Körpers – zeugt von meisterhafter Formgebung und zeitloser Eleganz.
Das kunstvolle Porzellandekor spiegelt die prunkvolle Ära wider, in der König Wilhelm I. sein Reich führte. Die sorgfältig ausgewählten Farbtöne und filigranen Ornamentik verleihen der Skulptur eine Aura, die unmittelbar an die höfischen Festlichkeiten und die erhabene Atmosphäre des Schlosses erinnert. So fungiert diese lebensgroße Nachbildung nicht nur als Hommage an das historische Erbe Württembergs, sondern auch als funkelnder Repräsentant der künstlerischen Tradition, die das Schloss Ludwigsburg seit Jahrhunderten prägt.
Inmitten der prunkvollen Säle, umgeben von barockem Flair und königlicher Pracht, erhebt sich „Bairactar“ als Sinnbild edler Pferdezucht und adeliger Geschichte. Diese exquisite Zusammenführung von Kunstfertigkeit und historischem Anspruch macht die Nachbildung des Leibreitpferdes zu einem unvergleichlichen Schatz, der die Noblesse vergangener Zeiten in die Gegenwart trägt und somit die Herzen aller erlesenen Besucher höherschlagen lässt.
König Wilhelm I. von Württemberg (Regierungszeit 1816–1864) war ein großer Liebhaber arabischer Pferde und gründete das königliche Gestüt Weil. Zu seinen besonders geschätzten Pferden, die oft als Lieblingspferde bezeichnet werden, gehörten:
- Bairactar: Dies war ein berühmter Schimmelhengst aus der Araberzucht des Königs, der oft als sein Lieblingspferd angeführt wird.
- Helene: Ein weiteres, sehr bekanntes Lieblingspferd, das jedoch bereits 1812 starb (ursprünglich von König Friedrich I. geschätzt, aber oft im Kontext von Wilhelms Pferdeliebe erwähnt)